Unitymedia

Eine ganze Zeit lang war ich umzugsbedingt offline, da ich auf den Anschluss an das Netz von Unitymedia warten musste. Eine Zeit in ich der gemerkt habe, wie sehr ich vom Internet abhängig bin. Eine Zeit  in der Unitymedia viel, viel positives Gefühl und Erfahrungen einfach über den Haufen geschmissen hat.

Im Unitymedia-Store haben wir Informationen zum Anschluss an das Netz eingeholt – mit der Bemerkung, dass dies ca. drei Monate dauern wird. Naja. Drei Monate ohne Internet sind auch nicht ohne – aber es gibt ja noch LTE – dachte ich und habe den Antrag gestellt. Nach einigem hin und her mit dem Notar wurde das Angebot per Fax angenommen. Nach zwei Wochen vorsichtig nachgefragt, wie so der Stand ist. Man zeigte sich überrascht, kein Angebot war eingegangen, ich sollte es noch einmal schicken. Gesagt, getan. Nach einigen Tagen kam eine Naochricht von Unitymedia, dass der Angebotszeitraum überschritten und es nicht mehr gültig sei. Ob es neues geschickt werden sollte.

Das neue Angebot kam und wurde prompt per Fax und per Post angenommen und ab jetzt sollte es ja fix gehen – dachte ich.

Schnell noch bei 1und1 eine LTE-Flat mit WLan-Stick bestellt, sodass es nicht ganz so schlimm sein würde. Die größte LTE-Flat, die ich finden konnte, waren 7.5GB – natürlich pro Monat. So schlecht auch wieder nicht und ich war froh, das Paket nach wenigen Tagen in Empfang nehmen zu können. Ausgepackt, installiert und froh – zumindest für 2-3 Tage. So lange hat es gedauert, bis sich mein iMac und Smartphones in Haushalt sich die 7.5GB einverleibt hatten und den Rest des Monats mit „weniger als 1% der vertraglich zugesicherten Übertragungsrate“ Inhalte aus dem Internet dargestellt haben. Ein (Alp)traum. Softwareaktualisierung deaktiviert, Nutzung eingeschränkt, aber 7.5GB sind echt nicht viel und die Verbindungsqualität mehr schlecht als recht.

Inzwischen habe ich nach einigen Telefonaten mit Unitymedia erfahren, welche Firma sich um den Anschluss kümmert. Nach mehreren Anrufen mit dieser Firma wurde uns versichert, dass die Arbeiten zu Anfang September terminiert seien.

Es wurde Ende August, Mitte September und keine Meldung von der Firma – trotz täglichen Anrufen (und keinen versprochenen Rückrufen) konnte mir nicht gesagt werden, ob und wann der Anschluss vergenommen wird. Nach fast drei Wochen, war der verantwortliche Mitarbeiter zusprechen und sagte mir, dass sämtliche Aufträge von Unitymedia an andere Firmen verteilt worden sind. Auf Nachfrage bei Unitymedia konnte mir auch nur mit Verzögerung gesagt werden, an welche Firma dieser Auftrag vergeben worden ist.

Seit der Auftrag an diese Firma vergeben worden ist, hat sich alles schlagartig geändert. Mir wurde zu Beginn gesagt, dass es etwas kompliziert sei, da es eine enorme Auftragsflut gab, jedoch schon ein gewisser Zeitraum genannt. Als ich morgens bei meinem Arbeitgeber eingetroffen bin, hat mit ein Anruf meiner Frau ereilt, die meinte, dass die Firma „Hans Müller“ vor der Tür stehe und mit den Arbeiten begonnen hat. Darufhin habe ich fix Urlaub eingereicht und bin nach Hause, um noch etwas für die Arbeiten vorzubereiten. Als ich eingetroffen bin, waren die Erdarbeiten bereits abgeschlossen.

Die Wege zum Haus hin sind gepflastert und im Vorfeld habe ich mir schon Gedanken gemacht, wie das wohl hinterher aussehen wird – ich hatte schon schlimme Bilder im Kopf. Jetzt weiß ich, das Kabel unter Pflaster und Zäunen durchgeschossen werden können und der Belag nicht geöffnet werden muss. Nach wenigen Stunden war alles vorbei und die Box hängt bei uns im Keller und verteilt das Haus bereits wieder mit schnellem Internet.

Das wichtigste liegt nun hinter uns und ich möchte mich sehr bei der Firma Hans Müller und auch der Bauherren-Abteilung von Unitymedia bedanken und entschuldige mich noch einmal für die vielen Anrufe.

Nun warten wir nur noch bis Unitymedia die finale Verkabelung in Angriff nimmt. Schauen wir mal wann.

Ein Gedanke zu „Unitymedia“

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