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Holzunterstand (reloaded)

Die nächste Winter steht bereits in den Startlöchern und da der „alte“ Holzunterstand bereits bis unter das Dach befüllt ist (ohne die erforderliche Restfeuchte aufzuweisen), muss dringend ein neuer her. Weil es jedoch für eigentlich alles in Deutschland Regeln gibt, hat uns der Bezirksschornsteinfeger besucht und uns über mögliche Varianten und Vorschriften aufgeklärt. Dann ging es ans los.

Zum Glück war ein neuer Ort recht schnell gefunden – wenn auch nicht optimal gelegen, bot sich der Platz geradezu an. Da sich die Konstruktion des ersten Holzunterstandes vor allem in den letzten stürmischen und regnerischen Tagen bewährt hat, haben wir nicht lange gefackelt und den neuen Holzunterstand nach einem ähnlichen Plan aufgebaut. Einzige Herausforderung bei der Aktion war der Öleinfüssstutzen der Heizung; dieser befindet sich dummerweise auf der Hälfte der Hauswand und nimmt somit wertvollen Platz für das Holz ein. Da man ja auch noch drankommen muss, haben wir – nach Rücksprache mit unserem Lieferanten – für den Stutzen 1m ausgespart. Mit einigen Modifikationen sind wir somit immernoch auf eine Lagerbreite von 4m gekommen, was uns einen zusätzlichen Stauraum von ca. 8m³ auf einer Grundfläche von 4,2m² ermöglicht.

Dabei haben wir das Palettenraster aufgebrochen und jede Seite um 30cm erweitert, so erhalten wir ca. 1,4m³ mehr Platz, diesen zusätzlichen Druck kann die Konstruktion problemlos verkraften.

Eine kleine Veränderung zum ersten Holzunterstand wird es jedoch geben: die Schalbretter an den Aussenseiten werden in einem geringeren Abstand montiert, so bleiben alle Scheite an Ort und Stelle. An der Rücksteite hat sich er Abstand bewährt, nur an den Seiten ist hin und wieder schon einmal ein Scheit herausgefallen, was das Befüllen teilweise doch etwas erschwert hat.

Die neue (Bau)Stelle vorzubereiten hat einiges an viel Vorarbeit & Zeit gekostet, da dort vier Fichtenstümpfe standen, die eine plane Oberfläche verhinderten. Daher blieb uns nichts übrig als die Stümpfe teilweise freizulegen und mithilfe einer Motorsäge unterhalb der Erdline zu kappen. Ein Riesenspass. Da ein Projekt jedoch nur so gut ist wie die Vorbereitung, musste es sein.

Die Beschlagteile und Schrauben habe ich über das Internet bestellt, das Holz habe ich im Baumarkt gekauft; der Baustoffhändler war zwar günstiger, jedoch inkl. Lieferung und der geringen Menge ingesamt teurer.

Nachdem die Einschlaghülsen an Ort und Stelle platziert und eingeschlagen waren – was sich aufgrund der vielen Wurzeln recht mühsam gestaltet hat – ging es relativ fix. Dach montiert, Schalbretter angebracht und zum Schluss noch die letzten Teile lasiert. Als Lasur haben wir uns für „Eiche transparent“ von OSMO entschieden – im Gegensatz zum ersten Holzunterstand haben wir die Teile bereits im Vorfeld lasiert. Die Farbe hat mir im Laden definitiv besser gefallen, aber so langsam gewöhne ich mich dran.

Anbei ein paar Bilder vom Prozess.

Nun kann das bestellte Kaminholz endlich kommen.

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