Und es hat Ploschk! gemacht
Achilles – der Held der griechischen Sagenwelt war sterblich – um ihn unsterblich zu machen, tauchte seine Mutter Thetis ihn in den Styx, den Fluss, der die Unterwelt von der Oberwelt trennt. Die Stelle an der Ferse, an der sie Achilles mit der Hand hielt, blieb jedoch vom Wasser des Flusses unbenetzt und wurde so zu seiner einzigen verwundbaren Stelle.
Genau wie Achilles ist mir diese Stelle zum Opfer geworden – beim Sport.

Das schwarze ist übrigens die Naht
Ein falscher Schritt in die richtige Richtung, das Gewicht verlagert.. Ploschk! Die Kontrolle über den Fuß ist weg, als würde man auf einer Mischung zwischen Morast und Bodenwellen laufen. Nachdem ich vom Feld gehumpelt bin und mich vor dem Empfangsbereich der Sportstätten des Maifeld Sport- und Tagungshotel niedergelassen habe, wurde ich mit so bleich, dass Melle schon etwas Angst bekam. Das Personal, welches dies unweigerich mitansehen musste, kam lediglich auf den Gedanken, mir eine Cola zu bringen, welches ich aber dankbar abgelehnt habe – eine helfende Hand beim Hochgehen der Treppe zum Ausgang wäre mir lieber gewesen. Von da ab ins Krankenhaus, OP und jetzt liege ich da.
In der Retrospektive finde ich, dass eine Riss der Achillessehne beim Badminton in zweierlei Hinsicht ärgerlich ist. Erstens war ich immer der Meinung, dass es – sollte es denn schon passieren – beim Snakeboard fahren passiert. Zweitens ist Badminton als Grund fast schon peinlich zu sagen.
Abschließend, kann ich sagen, bin ich um einige Erfahrungen reicher:
* Es knallt nicht so laut, dass Umstehende vor Schreck umfallen
* Es tut nur im ersten Moment weh
* Es dauert lange, bis ich wieder ohne Gips laufen kann
* Es ist ärgerlich und nicht zum Nachmachen geeignet
Tags: Badminton, Krankenhaus, Maifeld, Werl + Erschienen in: Sport